Begriffe von A-Z, die Online-Texter kennen sollten – Online-Lexikon

Texter-Duden & Nachschlagewerk für Online-Texter

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Heutzutage muss ein Texter mehr können als „nur“ orthografisch richtig zu schreiben.

Zusätzlich sind Kenntnisse in der Lesepsychologie, in der Suchmaschinenoptimierung, im Online-Marketing, im Webdesign & über User Experience von großer Bedeutung.

 

Egal ob du Anfänger bist oder Senior Texter – dieser kleine Texter-Duden soll dir helfen, schnell einen Überblick über relevante Begriffe zu erhalten oder dein Gedächtnis aufzufrischen.

 

 

Begriffe im Online-Journalismus von A-Z

 

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Above the fold

 zu Deutsch über der Falz ist der Raum bei einer Website, der direkt sichtbar ist, ohne dass du runterscrollst

Ursprünglich stammt der Ausdruck aus dem Printbereich bei Zeitungen und bezeichnet den Zeitungsteil, der oberhalb der Faltung zu sehen ist.

Du kannst also davon ausgehen, dass der Content above the fold der Wichtigste ist. Warum? Weil hier (mal die Snippets ausgenommen) der erste Kontakt mit dem User zustandekommt. Studien ergaben, dass Nutzer innerhalb der ersten 10 Sekunden entscheiden, ob der Inhalt deiner Website für sie interessant ist. Gerade der sichtbare Bereich deiner Seite sollte daher deine Kernbotschaft attraktiv verpacken.

 

Absprungrate

auf Englisch Bounce Rate

 Sie verrät dir, wie viele User deine Website anklicken und ,ohne eine Aktion auszuführen, wieder verlassen. Die Bounce Rate wird von vielen SEOs & Marketern als Qualitätskennzeichen eingeschätzt. Ist die Absprungrate hoch, soll das auf schlechten Content oder eine schlechte Usability hindeuten.

Ganz so leicht lassen sich die Zahlen aber nicht interpretieren: eine hohe Bounce Rate lässt ebenso darauf schließen, dass die Leser schnell die gesuchten Infos auf deiner Seite gefunden haben.

 

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Advertorial

 manchmal auch als Adverticle oder Publireportage bezeichnet, ist kritisch zu betrachten

 Im Allgemeinen handelt es sich dabei um Werbeanzeigen mit redaktioneller Verkleidung. Daher auch der Name, zusammengesetzt aus Advertisement (Werbung) und Editorial (Redaktion). Der Sinn von Advertorials ist es, Glaubwürdigkeit zu vermitteln und gleichzeitig für das eigene Angebot zu werben.

Viele Unternehmen nutzen Adverticles, um sich als Experte auf ihrem Themengebiet zu präsentieren. Zum Beispiel veröffentlichen Schuhhersteller einen Textbericht über ihre neuesten Modelle.

In Deutschland verlangt das Presserecht & der Pressekodex eine eindeutige Kennzeichnung von werblichen Inhalten. Und das ist auch der Grund, warum Advertorials mit gemischten Gefühlen zu betrachten sind: sie verwischen die Grenze zwischen Werbung & redaktionellen Inhalten.

 

Algorithmus

 für Suchmaschinen

Da es hier nicht um Mathematik, sondern suchmaschinenoptimierten Content geht, ist Googles Aussage ganz treffend: „Algorithmen sind die Computer-Prozesse und Formeln, die Ihre Fragen in Anworten verwandeln.“

Der Google Algorithmus ist also ein Programm, dass alle indexierten Seiten nach dem eingegebenen Keyword durchforstet, diese nach bestimmten Kriterien nach Relevanz hierarchisiert und dem User als Suchtreffer ausgibt.

 

Aktiv Schreiben

 ganz ganz wichtig für das Verständnis deiner Texte

Im Internet lesen wir nämlich vor allem schnell. Aktive Formulierungen helfen beim Verständnis, passiv ist zu anstrengend & macht deine Sätze komplizierter.

 

Anchor-Links

 auch Ankertext oder Linktext genannt. Gehört zu den HTML-Tags und wird genutzt, um Links sichtbar zu machen

Der Ankertext umfasst damit Anfang & Ende eines Hyperlinks.

Anchor-Tags werden für externe Links genutzt, können aber auch als Sprungmarke für einen Bereich innerhalb des Textes dienen. Ihre wesentliche Funktion ist es, das Linkprofil für User & Suchmaschinen übersichtlicher zu gestalten.

(Quelle: Word Bang)

 

Anstrengende Kunden

denen wirst du immer wieder mal in deinem Texter-Dasein begegnen.

Klarkommen musst du so oder so mit ihnen – da führt kein Weg dran vorbei. Außer du bist so gut im Geschäft, dass du auf diese Aufträge verzichten kannst – in dem Fall: Gratulation!

Was machst du aber mit den anstrengenden Kunden, die glauben, ihr Auftrag sei deine einzige Beschäftigung?

Die sich nie konkret entscheiden, sondern ihre Meinung immer wieder ändern & deine Nerven strapazieren?

Die jeden Tag mehrmals anrufen oder eine E-Mail schicken?

Du könntest natürlich auf sie eingehen, jeden Anruf annehmen und jede E-Mail schnell beantworten – so dass am Ende dein ganzer Arbeitstag rum. Besser ist es, konsequent zu bleiben. Anrufe nimmst du also nur zu einer bestimmten Tageszeit (beispielsweise zwischen 9-11 Uhr) entgegen, E-Mails beantwortest du nur ein- oder zweimal am Tag (z.B. morgens & abends, an freien Tagen gar nicht).

Eine andere Methode: Mach dem Kunden klar, dass höchstens eine Stunde E-Mail-Korrespondenz & Beratung/Besprechung in deinem Angebot inbegriffen sind. Alles, was darüber hinaus geht, musst du ihm berechnen. Du wirst sehen, das funktioniert!

 

ALT-Tag (Alternativer Tag)

 ist ein relevanter Faktor in der Suchmaschinenoptimierung

Google kann nämlich nur Texte lesen, aber keine Bilder. Mit dem Alternativen Text zeigst du der Suchmaschine, welchen Inhalt das Bild wiedergibt. Hier solltest du auch dein Keyword unterbringen.

Darüber hinaus ist der ALT-Tag für die Usability wichtig: Sehbehinderte User können nämlich durch einen Voice Browser oder einen Sreen Reader den Inhalt vorlesen lassen. Das nennt sich Barrierefreiheit und ist ein Ranking-Faktor für Google.

Mehr zum ALT-Tag kannst du hier erfahren: Was ist ein ALT-Tag?

 

Aufträge

 sichern dem freien Texter sein täglich Brot

 Doch Vorsicht! Es gibt Aufträge, die richtig gut bezahlt werden, & Aufträge, die miserabel honoriert werden. Letzteres ist der Grund, warum es so viele Billigtexter gibt, die wie am Fließband schreiben, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Verkaufe dich nicht unter Wert! Denn Texten ist eine Kunst, die feinste Detailarbeit, literarisches Feingefühl, Intelligenz & fachkundige Erfahrung erfordert. Da ist es nur fair, ausreichend für seine Dienstleistung entlohnt zu werden.

 

Bad Neighbourhood

 betrifft die Verlinkung mit einer Website von minderwertiger Qualität

 Liegt dort ein Backlink auf deine Seite oder verlinkst du selbst darauf, befindest du dich in „schlechter Nachbarschaft“, was wiederum zur Abwertung deines eigenen Internet-Auftritts führt.

Woran du eine Bad Neighbourhood erkennst?

An massivem Spamming, Keyword Stuffing, jede Menge dubiose Links & Cloaking.

 

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Bewertungen

 von Kunden & Lesern

 Wirken sich erfahrungsgemäß verkaufsfördernd & positiv auf das Marken-Image aus. Laut Studien, verlassen sich über 60% aller Internetkäufer auf Kundenbewertungen.

Darüber hinaus sind Kundenmeinungen auch seo relevant: Google begreift Rezensionen & Bewertungen als Unique Content, der sich positiv auf das Ranking auswirkt.

 

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Black Hat SEO

 die dunkle Seite der Macht in der Suchmaschinenoptimierung

 Wer Black Hat SEO betreibt, verstößt bewusst gegen Googles Richtlinien, um ein besseres Ranking zu erzielen. Dafür werden meist Spam-Methoden genutzt, insbesondere in Sachen Linkbuilding.

Der Begriff stammt aus Westernfilmen, in denen der Bösewicht häufig einen scharzen Hut trägt, der Held einen weißen (vgl. White Hat SEO).

 

Blog

 zusammengesetzter Begriff aus Web & Log(book)

 Ist chronologisch aufgebauter Online-Content, der vom Autor im Stil eines kurzen Tagebuch-Eintrags verfasst wurde. Darum spielt das Persönliche in Blogs eine wesentliche Rolle – journalistische Ansprüche sind hier fehl am Platz.

Detaillierte Infos zum Blog findest du unter Blog-Artikel.

 

Bilder-SEO

 Teil der OnPage-Optimierung, der sich mit Bilder-Content auseinandersetzt

 Zweck ist es, eine bessere Positionierung in der Google-Bildersuche zu erreichen & die Themenrelevanz der Website zu erhöhen.

Lies jetzt meine 7 SEO-Tipps für Bilder-SEO!

 

Breadcrumb Navigation

 auch Brotkrumen-Navigation, Ariadnepfad oder Brotkrümel-Navigation.

Link-Pfad zur besseren Orientierung & Vereinfachung der Navigation.

 

Cache

 Zwischenspeicher auf PC, Browser oder Server

 Ermöglicht einen schnelleren Zugriff auf häufig abgerufene Daten wie zum Beispiel Login- oder Adress-Daten. Diese Daten müssen nicht neu geladen werden und stehen so rascher zur Verfügung.

 

Call-to-Action

 (CTA) ist eine Handlungsaufforderung

Der CTA soll den Leser zu einer bestimmten Interaktion anregen – sei es, einen Link anzuklicken, sich zu registrieren oder etwas zu kaufen.

Du glaubst das funktioniert sowieso nicht? Oooh doch! Den User zu einer Handlung aufzufordern, hat nachweislich positiven Einfluss auf deine Erfolgsquote. Also nutze diese Möglichkeit, um Interessenten in Kunden zu verwandeln.

Das erreichst du am besten durch Dringlichkeitswörter oder Nutzwert-Angaben. Zum Beispiel diese hier:

- Jetzt kaufen & Vorteile sichern!

- Damenschuhe günstig kaufen – stilvoll, beuqem & preiswert!

- Komm gleich in unseren Store & entdecke die neuesten Trends!

 

Cent-Texter

 oft auch Biligtexter genannt

 Sie arbeiten zu Dumping-Preisen (z.B. 7 Cent pro Wort) und machen vielen professionellen Textern das Leben schwer – glaube die zumindest.

In Wirklichkeit besetzen Cent-Texter eine Nische, und zwar für diejenigen Kunden, die gutem Content ohnehin keinen großen Wert zusprechen. Also mach dir nix draus – diese Kundschaft willst du gar nicht haben!

 

Clickbaiting

 medienkritische Bedeutung

Unter Clickbaits sind Überschriften zu verstehen, die reißerisch formuliert wurden, um möglichst viele Klicks zu generieren. Im Gegensatz zum Cliffhanger sind diese jedoch geschmacklos oder schüren Erwartungen, die nicht erfüllt werden.

Hier gibt‘s noch mehr zu lesen: Clickbaiting – was ist das?

 

Click-Through-Rate

(CTR) zu Deutsch Klickrate – manchmal auch Durchklickrate oder Werbeklick-Rate

Gibt an, wie oft eine Website über eine Quelle wie zum Beispiel Google oder Facebook aufgerufen wird. Berechnen lässt sich die Klickrate durch das Verhältnis von Impressions zu den Aufrufen in einem bestimmten Zeitraum.

Ein Beispiel zum besseren Verständnis: Bei Google wurde die Website www.abc-tierbedarf.de genau 1000 mal angezeigt. 100 User haben sie angeklickt und damit aufgerufen. Die CTR liegt daher bei 10 %.

Im Online-Marketing gilt die Klickrate als Messgröße für den Erfolg eines Werbemittels oder einer Internetseite. Allerdings muss eine niedrige CTR nicht unbedingt auf wenig Umsatz hindeuten. Angenommen deine Website wird 500.000 mal in den SERPs angezeigt, dann sind 10 % davon nicht gerade wenig.

Es gilt daher: Zahlen bitte immer im Kontext betrachten.

 

Cliffhanger

beschreibt keine schwindelerregenden Abgründe.

Sondern spannende Teaser oder Überschriften, die das Interesse des Lesers wecken sollen. Wie das geht? Indem du Andeutungen machst, aber nicht zu viel preisgibst.

Zum Beispiel: FC Bayern rettet sich ins Halbfinale – trotz Neuers Missgeschick!

 

Cloaking

 unlautere Methode zur Verbesserung des Rankings

Dabei wird der Suchmaschine unter der gleichen URL ein anderer Inhalt angezeigt als den Usern. Cloaking wird von Google schwer geahndet, da es einer Täuschung gleichkommt: Die betroffene Seite wird dauerhaft aus dem Index ausgeschlossen.

 

Cookies

 wer jetzt ans Knabbern denkt, dem sei verziehen

Cookies im Internet sind Textdateien, die meist im Browser abgelegt werden. Sie ermöglichen es, nachzuverfolgen, welche Webpages auf dem eigenen Internet-Auftritt besucht wurden.

 

Content

 Inhaltsfülle einer Website

 Umfasst Texte, Bilder, Grafiken & Abbildungen. Content ist ein Buzzword im Online-Marketing, denn von seiner Aufbereitung & Attraktivität hängt es ab, wie interessant Google & User die Website finden.

Für Suchmaschinen wie Google ist Content einer der wichtigsten Indikatoren für die Qualität von Internetseiten.

 

Content-Management

salopp definiert: Verwaltung von Online-Inhalten.

 

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Content-Marketing

spezielle Technik im Online-Marketing

 Mittels informierenden, unterhaltenden und beratenden Inhalten soll die Zielgruppe angesprochen werden. Auf diese Weise erhalten User eine positive UX, was wiederum dem Angebot & Image des Unternehmens zugute kommt.

Mehr dazu: Was ist Content-Marketing? 5 Punkte für erfolgreiche Inhalte

 

Content-Relaunch

 komplett neuer Aufbau einer Website

 Erzielt eine Seite nicht den gewünschten Erfolg bei der Zielgruppe oder möchte sich das Unternehmen neu orientieren, schreien alle Relaunch. Alle Jahre wieder – gehört anscheind zum guten Ton.

Dabei lässt sich der Internet-Auftritt auch durch Optimierungen gewinnbringend überarbeiten – und das mit weitaus geringerem Aufwand. Vor allem die Nerven bleiben relativ verschont, denn Content-Relaunches haben in der Vergangenheit bei vielen SEOs & Marketern zu plötzlichem Haarausfall & Stresspickeln geführt.

Ein Relaunch lohnt sich erst dann, wenn eine Umstrukturierung der beste Weg ist, um im Ranking zu steigen. Heute finden sich nur noch 2 Gründe für einen Content-Relaunch: Keine mobile Version & massive technische Probleme mit dem Content-Management-System.

 

Content-Republishing

 schon wieder so ein Anglizismus

 Alte, bereits publizierte Inhalte werden wiederaufbereitet oder neu veröffentlicht. Natürlich nicht einfach so: meist ist der Content überarbeitet, aktualisiert oder tritt in einem anderen Format auf.

 

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Conversion-Rate

Synonyme sind Konversionsrate, Konvertierungsrate oder Umwandlungsrate.

Messgröße im Online-Marketing für den Erfolg einer Website, eines Angebots oder eines Produkts. Die Konversionsrate beschreibt das Verhältnis zwischen Klicks bzw. Besuchen & Conversions (also Käufe oder Transaktionen).

Wie hoch sollte die Umwandlungsrate sein? Im E-Commerce gilt eine Conversion Rate von 10 % als sehr gut, durchschnittlich liegt sie aber bei 1 %. Eine niedrige Konvertierungsrate lässt sich auch positiv bewerten: zum Beispiel, wenn man einen Shop für teure Sportgeräte oder Luxusgüter betreibt. Erfolg ist eben relativ...

 

Corporate Blog

ist nichts anderes als ein Unternehmensblog und damit ein Marketing-Element

Er dient dazu, die Reichweite der Website zu steigern, Neukunden zu gewinnen & bestehende Kunden zu binden.

Aber Achtung: Ein Blog macht nicht plump Werbung fürs eigene Unternehmen. Vielmehr stellt er nützliche, informierende & unterhaltsame Inhalte für den User bereit.

 

Crawler

Kernprogramm von Suchmaschinen

Durchforstet automatisch das Internet nach Inhalten, um diese aufzulisten und zu indexieren. Crawler werden auch als Robots oder Spider bezeichnet – letzteres, weil der Bot entlang der Verlinkungen wie eine Spinne auf dem Spinnennetz wandert.

 

Deeplinks

Verlinkungen auf Unterseiten einer Domain

Im SEO sind Deeplinks wertvoller als reine Startseiten-Links, weil sie eine höherwertige Empfehlung darstellen sollen.

Ein Deeplink ist an den Slashes innerhalb der URL zu erkennen. Zum Beispiel: www.musterbeispiel.de/kategorie1/kategorie1a

Ein Startseiten-Link sieht dagegen so aus: www.musterbeispiel.de

 

Domain Autority

steht in der SEO-Szene für Websites, die aufgrund ihrer hohen Qualität als Referenz für ein bestimmtes Thema gelten

Die Domain-Autorität wird mit einer Zahl zwischen 0 und 100 angegeben – je höher der Wert, umso höher die Autority der Website.

Folgende Faktoren bestimmen die Domain Autority: Alter der Domain, Backlinks von Artikeln bekannter Autoren, Verlinkungen von thematisch relevanten Seiten, Links von vielen verschiedenen Websites (Link-Diversity).

 

Duplicate Content

ist das Gegenteil von Unique Content

Finden sich die selben oder sehr ähnliche Texte, Bilder oder Videos auf ein und derselben Website oder auf verschiedenen URLs, handelt es sich um Duplicate Content.

Doppelte Inhalte kommen meist zustande, wenn Texte einfach kopiert oder abgeschrieben werden. Doch auch bei einem Content-Relaunch entsteht Duplicate Content, wenn neue URLs eingerichtet, die alten aber nicht weitergeleitet bzw. gelöscht sind.

Google erkennt Duplicate Content und wertet betroffene Webseiten negativ, so dass diese im Ranking ganz unten landen.

 

Erstlingswerk

soll dem Autor weltweiten Ruhm einbringen

Entgegen dem Begriff handelt es sich meist jedoch nicht um das aller erste Werk, sondern um das 1. Buch, das bei der Veröffentlichung Erfolge zeitigt.

 

Evergreens

haben nix mit Gartenarbeit zu tun

Darunter sind themenspezifische Inhalte zu verstehen, die immer wieder oder durchgehend aktuell sind. Zum Beispiel sind Rezepte ein Evergreen. Doch auch saisonale Themen wie zum Beispiel die Fußball-Weltmeisterschaft fallen darunter.

 

Freshness

Ranking-Faktor für Websites

Aktuelle Ereignisse werden von Google bevorzugt ausgespielt und erlangen daher bessere Sichtbarkeit in den SERPs. Lautet dein Suchwort zum Beispiel Fußball-Weltmeisterschaft, erhältst du Ergebnisse von der aktuellen oder letzten WM anstatt von der, die 1954 stattfand.

Freshness-Signale gibst du durch:

- ein junges Einstellungsdatum deines Contents

- Veränderungen auf deiner Website

- regelmäßige Änderungen auf deiner Website

- Erstellung neuer Unterseiten

- neue, organische Backlinks

- Backlinks von Seiten mit positivem Feshness-Score

Deine Freshness bewertet Googel, indem es deine Website mit anderen vergleicht. Dein älterer Artikel kann also nur gut ranken, wenn nicht eine andere Website vor kurzem Inhalte zum gleichen Thema publiziert hat. Vorausgesetzt, der Content der Konkurrenz ist hochwertig.

 

F-Muster

ein wichtiges Struktur-Schema für Online-Texte

Der Begriff wurde von Jakob Nielsen innerhalb der Rezeptionsforschung geprägt. Eye-Tracking-Studien fanden heraus, dass User beim Lesen von Webtexten, den Inhalt in F-Form wahrnehmen.

Was das bringt? Na ja, wenn Leser besonderes Augenmerk auf den Anfang von Sätzen & Zeilen legen, solltest du hier auch die wichtigsten Keywords unterbringen. Insbesondere im oberen Bereich deiner Website.

Da Google das User-Verhalten so authentisch wie nur möglich imitiert, bewertet auch die Suchmaschine den obersten Text als bedeutsamer als den unteren Content-Bereich.

Weitere Fakten zum Lesen im Internet findest du in meinem Blogtext: Online Lesen ist anders

 

Fremdwörter

haben ihre Vorzüge & ihre Nachteile

Der fachkundige Schreiberling schätzt die pointierte Bedeutung von Fremdwörtern – und so mancher Leser, der sich im Metier auskennt, wohl auch.

Für die breite Masse sind diese Begriffe aber nur heiße Luft oder ein riesengroßes Fragezeichen. Auf den Punkt gebracht: Fachausdrücke sind antidemokratisch, denn sie schließen einen Großteil der Leser vom Verständnis des Textes aus.

Lass die ollen Fachwörter weg, wenn sie für dein Thema nicht relevant sind. Oder lass sie nebenbei einfließen mit zusätzlicher Erklärung. Grundsätzlich heißt es aber: einfach & verständlich schreiben, dann kommt auch jeder mit – egal ob Akademiker oder Handwerker.

 

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Google-Penalty

ein digitaler Donnerschlag gegen Black Head SEO & andere Internet-Schurken, die arglose User hinters Licht führen wollen

Als Penalty wird eine Abstrafung von Google bezeichnet. Sie trifft Websites, die gegen die Richtlinien für Google Webmaster verstoßen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Website versteckten Text verwendet, Keyword Spaming betreibt, minderwertigen Content anbietet, mit minderwertigen Seiten verlinkt ist und ein unnatürliches Backlink-Profil aufweist.

Google-Penalties sind gefürchtet – und das zu Recht. Die Folge sind nämlich starke Sichtbarkeitsverluste & ein massive Verschlechterung der Ranking-Position.

Wie wir es aus der Mythologie von anderen Göttern kennen, kann Google auch gnädig sein: Manche Strafen laufen nach einem festgelegten Zeitraum automatisch ab. Andere lassen sich wieder aufheben, sobald die Mängel korrigiert & von Googles Heinzelmännchen erneut überprüft wurden.

 

Gute Texte

davon gibt es wirklich nicht viele

Natürlich gibt es einige Texter, die gut schreiben können, allerdings reicht das nicht. Wie ein Kunde einmal zu mir sagte: „...schön formulieren können die (Texter) alle, aber das Wesentliche komplexer Themen zu erfassen & diese dann in einen ansprechenden Text umzuwandeln – DAS können nur wenige.“

Zum Glück gibt es einige Kriterien für gute Texte:

- einfach & verständlich – egal für welchen Bildungsgrad

- kurze Sätze mit treffenden Bildern

- nützliche, unterhaltsame & informierende Inhalte

- aussagekräftige Überschriften & Zwischenüberschriften

- sinnvolle Absätze

Hier habe ich ein paar Tipps für gute Online-Texte zusammengestellt.

 

HTML

Abkürzung für Hypertext Markup Language

Bezeichnet eine textbasierte Auszeichnungssprache für digitale Dokumente, die im Internet abrufbar sind. Mit HTML lässt sich ein Webtext formatieren (Schriftgröße, Schriftart) und strukturieren (Absätze, Überschriften-Tags usw.). Browser lesen die HTML-Datei aus und stellen sie anschleißend grafisch dar.

In HTML sieht dann der Inhalt einer Seite folgendermaßen aus:

HTML – was ist das?

HTML ist eine textbasierte Auszeichnungssprache...

HTML-Tags – Definition

Für die Textgestaltung und -auszeichnung eignen sich verschiedene Tags...

 

Grafisch sieht dann das Ganze so aus:

HTML – was ist das?

HTML ist eine textbasierte Auszeichnungssprache

HTML-Tags – Definition

Für die Textgestaltung und -auszeichnung eignen sich verschiedene Tags...

 

 

Impression

sind sozusagen Views deiner Website in den Suchergebnissen

Wird ein Suchbegriff eingegeben und deine Anzeige oder Website erscheint in den SERPs, ist das eine Impression. Erst wenn der User auf dein Snippet klickt, wird die Impression zu einem Visit (=Seitenaufruf).

 

Index

speziell von Google

Bezeichnet die Gesamtzahl von allen Websites, die bei Google gespeichert (= indexiert) sind. Ist eine Seite nicht im Index (warum auch immer), kann sie auch nicht in den Suchtreffern angezeigt werden.

 

Ironie

kommt im Internet selten gut an

Das Lesen am Bildschirm ist anstrengend und erschwert so das Verständnis. Verzichte lieber auf diese Art der Wortspielerei (oder besser Bedeutungsspielerei?) und schreibe eindeutig. Dann können keine Missverständnisse zwischen Text & Leser auftreten.

 

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Keyword

zu Deutsch Schlüsselbegriff. Das sind die Begriffe, welche User in den Suchschlitz eingeben, um nach Infos oder Produkten zu suchen. Google nutzt die Keywords, um dem Suchenden die besten Ergebnisse für seinen Suchbegriff anzuzeigen.

Hast du beispielsweise einen Online-Shop, der Hundefutter verkauft, dann sollte deine Seite auch auf diese Keyword optimiert sein, damit sie unter diesem Schlüsselbegriff gefunden werden kann.

 

Keyword-Density

übersetzt Keyword-Dichte

ist das Verhältnis von der Häufigkeit des Keywords zur Gesamtanzahl der Wörter eines Textes.

Formel: Anzahl des Keywords geteilt durch die Wortanzahl mal 100. Kommt das Keyword in einem Text mit 1000 Wörtern 10 mal vor, entspricht das einer Keyword-Dichte von 1 %. Die optimale Keyword-Density liegt bei 3-4 %.

Allerdings ist das ein veralteter Faktor, dem du heute nicht mehr berücksichtigen musst. Google hat die Keyword-Dichte als Ranking-Faktor nämlich nie bestätigt.

Noch mehr Infos gefällig? Dann klick hier: Keywords ABC

 

Keyword-Recherche

bezeichnet die systematische Suche nach relevanten Schlüsselbegriffen für eine Webpage bzw. einen Online-Text

Die Recherche ist die Erfolgsbasis deiner Texte, denn ohne die richtigen Keywords, kannst du nicht in den Suchergebnissen ranken und generierst wenig Traffic.

Wie du die richtigen Keywords recherchierst, kannst du unter folgendem Link nachlesen: SEO Keyword-Recherche

 

Keyword-Stuffing

wohl das Unwort überhaupt in der SEO

Hierunter ist die Strategie zu verstehen, so häufig wie möglich, das Keyword im Text unterzubringen. Das Ergebnis sind unleserliche Texte von minderwertiger Qualität, die Google eine hohe Themenrelevanz der Seite vortäuschen sollen.

Früher hat das tatsächlich funktioniert. Heute sind die Suchmaschinen so schlau, solche Online-Texte als Spam zu interpretieren. Es kommt aber noch schlimmer: In der Regel erhalten Websites, die Keyword-Stuffing betreiben, eine schlechte Sichtbarkeit & werden sogar abgestraft (Google Penalty).

 

KISS

Abkürzung für keep it short and simpel

Ist ein festes Prinzip in der Werbesprache, das sich ebenso auf Online-Content anwenden lässt. Fasse dich kurz & formuliere einfach.

Texte von Institutionen, Anwälten, Fachhändlern, Ärzten, Steuerberatern & Behörden müssen nicht kompliziert sein, um gut anzukommen – und das tun sie meistens eh nicht, weil viel zu verschachtelt und umständlich geschrieben.

Flyer, Broschüren, Ratgeber & Fachartikel müssen kurz, verständlich und zeitgemäß sein! Das ist der eigentliche Clou daran.

 

Knowledge-Graph

ein prominent platzierter Suchtreffer zu bestimmten Themen oder Personen & Orten

Er befindet sich oberhalb der organischen Suchergebnisse und ist mit einem Rahmen gekennzeichnet.

 

Kunden

ohne sie gäbe es den Beruf des freien Texters überhaupt nicht

Deine Kunden musst du gut behandeln – aber nicht so gut als wären sie besser als du! Kommunikation auf Augenhöhe ist hier das Stichwort. Und natürlich immer offen, ehrlich & freundlich sein. Nur so weiß dein Kunde, deine Leistungen zu schätzen und bleibt dir treu.

 

Landing-Page

im Deutschen auch Zielseite oder Landeseite genannt

Generell sind Landing-Pages bestimmte Webseiten, auf die der Leser nach einem Klick weitergeleitet wird. Im Online-Marketing werden sie genutzt, um User gezielt zu Conversions zu bewegen.

Lies hier weiter und erfahre mehr: Landing-Pages als Kundenmagnet

 

Latent Semantic Optimization (LSO)

Teildisziplin in der OnPage-Optimierung

Wie der Name schon sagt, bezeichnet der Begriff die semantische Optimierung von Content. Auch diese Methode dient selbstverständlich der Ranking-Steigerung in den Suchergebnissen.

Es ist bekannt, dass Google mittlerweile Synonyme und themenverwandte Wörter in die Wertung einer Webseite miteinrechnet. Eine latent semantische Optimierung mit Hilfe von WDF*IDF-Tools macht daher äußert Sinn: Der Content wird nämlich anhand des Hauptkeywords und der semantisch verwandten Bezeichnungen als relevanter eingestuft.

 

Leser

ist der König!

Denn er ist es letztendlich, der über Erfolg & Misserfolg deines Textes entscheidet. Sei also nett zu ihm & gestalte deine Arbeit so gewissenhaft, dass er sich gut verstanden, beraten, unterhalten & informiert fühlt. Überfordere ihn auf keinen Fall, sonst kommt er nie wieder.

Dazu musst du dich natürlich in seine Lebenswelt versetzen: Was bewegt deinen Leser? Welche Probleme & Fragen tauchen in seinem Alltag auf? Wie spricht er – Szenesprache, Fachsprache oder Umgangssprache?

 

Linkbuilding

treffender: externer Linkaufbau.

Maßnahme, um Verlinkungen von themenrelevanten Seiten auf die eigene Website zu erhalten. Mögliche Methoden: Linkkauf (unseriös), Linktausch, Content-Streuung auf verschiedenen Kanälen, manuelle Einträge in Webkatalogen & Branchen-Verzeichnissen, Kommentare auf anderen Blogs & Foren.

Hochwertige Backlinks sind ein wichtiger Ranking-Faktor in der SEO. Die Betonung liegt hier auf „hochwertig“! Verlinkungen von themenfremden und unseriösen Websites wertet Google negativ.

 

Linkjuice

auch unter dem Namen Linkstärke bekannt

Die Wertigkeit eines Links wird als Linkstärke bezeichnet. Eine Website, auf die viele starke Links verweisen, wird von Google mit einer höheren Positionierung belohnt.

 

Local Packs

auch Google Plus Local Listings genannt

Erscheinen unterhalb der bezahlten Werbeanzeigen (AdWords-Anzeigen) mit einer Kartenansicht des regionalen Umfelds & der Angabe von 3 lokalen Unternehmen. Wer in den Local Packs vertreten ist, profitiert von einem eindeutigen Wettbewerbsvorteil.

 

Meta-Daten

gaaaaanz wichtig beim Online-Texten

Denn Title-Tag & Meta-Beschreibung sind ausschlaggebend für die Klickrate deiner Seite bzw. deines Textes.

Die Kunst dabei: ansprechende Formulierungen bei begrenzter Zeichenzahl bzw. beschränktem Pixelplatz hinzubekommen. Gelingt das nämlich nicht, wird dein Title einfach abgeschnitten – sieht nicht schön aus und kommt nicht gut beim User an.

Mit dem SERP Snippet Generator von Sistrix kannst du checken, wie deine Meta-Daten in den Suchergebnissen angezeigt werden.

Noch mehr darüber findest du hier: Meta-Daten optimieren

 

Meta-Description

bzw. Meta-Beschreibung

Ist neben dem Title-Tag wichtig in der Snippet-Optimierung und zählt zu den Meta-Daten. Die Meta-Description ist eine Art Inhaltsangabe, die Google & Usern verrät, um was es auf der jeweiligen Seite geht. Meist wird die Meta-Beschreibung unter dem Seitentitel in den SERPs angezeigt.

Sie soll zwar kein direkter Ranking-Faktor für Google sein, nimmt aber indirekt Einfluss auf die Klickrate: je ansprechender & aussagekräftiger die Beschreibung formuliert ist, desto mehr User werden zum Klicken angeregt. Ein Punkt, den du unbedingt nutzen solltest!

Weitere Infos: Meta-Description 2018

 

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Mindset

bezeichnet die eigene Einstellung zur Leistung

Leider verstehen sich viele Texter als billige Arbeitskräfte, die sich devot von Kunden herumschubsen lassen, weil sie ihrer Arbeit wenig Wert zugestehen.

Hinfort mit diesen ungerechtfertigten Selbstzweifeln! Als Texter/in bist du Unternehmer/in und solltest dich dem entsprechend verkaufen. Ohnehin kann niemand ein erfolgreiches Online-Business aufbauen, ohne von seiner Kompetenz überzeugt zu sein.

Und keine Sorge: Perfekt sind wir alle nicht. Fehler sind Lehrgelder, die dir helfen, dich stetig weiterzuentwickeln und dein Angebot zu verbessern.

 

Mitbewerber

gibt es in jeder Branche

Daher ist es äußerst wichtig für deinen Geschäftserfolg, dich von den anderen abzuheben. Wie? Indem du dich als Experte in deiner Nische präsentierst (und es hoffentlich auch bist).

Worin du Experte bist, entscheidet sich nach deinen Interessen & Erfahrungen bzw. Referenzen. Hast du bisher viel über Schwangerschaft & Babys geschrieben, ist genau das deine Expertennische. Bist du SEO-Texter, dann ist die redaktionelle Suchmaschinenoptimierung dein Steckenpferd und so weiter und so fort…

Um dein Spezialgebiet gut zu präsentieren, musst du deinen gesamten Online-Auftritt darauf abstimmen. Tausendsassa werden in der Texter-Welt nicht so häufig gebucht wie Texter, die sich haargenau mit dem Thema des Kunden auskennen (mit Ausnahme der Cent-Texter, aber deren Kunden willst du ja eh nicht haben, gel?!). Der Unterschied wird beim Lesen des fertigen Textes nämlich allzu deutlich.

 

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Netzwerk

einer der wichtigsten Begriffe im digitalen Zeitalter

Hier ist jedoch kein Computer-Netzwerk gemeint, sondern das Knüpfen von Kontakten – zu Kollegen, anderen Experten & Kunden.

Insbesondere das Networking mit Mitbewerbern & Unternehmen kann dir wirklich weiterhelfen, um neue Aufträge zu ergattern, etwas dazuzulernen oder einfach nur, um dich mit anderen auszutauschen.

 

Newsletter

laut Marketing-Profis unverzichtbar fürs Branding & zur Lead-Generierung

Newsletter dienen der Unternehmenskommunikation oder reinen Werbezwecken: als regelmäßige E-Mails informieren Sie Kunden & Interessenten über Neuigkeiten, Produkte oder Themen.

Wie sieht ein Newsletter aus? So in etwa:

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(Quelle: digitaler mittelstand)

Wie du siehst, genügen für einen Newsletter ansprechende Teaser-Texte, die nach Anklicken auf die jeweiligen Inhalte weiterleiten.

 

Nische

Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich

Als Texter/in die richtige Nische zu finden, ist das Fundament deines Erfolgs. Denn Spezialisten sind heute gefragter denn je – zumindest von den gut zahlenden Kunden.

 

Offpage-Optimierung

einer von 2 wesentlichen Teilen der Suchmaschinenoptimierung

Der Begriff umschreibt sämtliche SEO-Maßnahmen, die außerhalb der eigenen Website getroffen werden. Darunter fallen zum Beispiel Linprofil-Optimierung und Social-Media-Marketing.

 

OnPage-Optimierung

der andere Bestandteil von SEO

Auch hier geht es selbstverständlich darum, die Sichtbarkeit einer Website in den SERPs zu steigern. Zu den wichtigsten Faktoren der OnPage-Optimierung zählen Page-Speed, Bilder-SEO, Video-SEO, interne & externe Verlinkungen, Unique Content mit Struktur, die richtigen Keywords & Meta-Daten-Optimierung.

Mehr zum Thema kannst du hier nachlesen: OnPage-Optimierung

 

One-Pager

Website mit nur einer Seite, auf der sich der gesamte Content befindet

Mit Hilfe von Anchorlinks (Sprungmarken) wird der User zu entsprechenden Inhalten weitergeleitet.

 

Organisch

auf Suchergebnisse bezogen

Suchtreffer in den SERPs, die nicht bezahlte Werbung sind, sondern auf „natürliche Weise“ von Google gemäß der Suchanfrage ermittelt wurden.

 

PageRank

ist ein Algorithmus von Google

Das Wörtchen Rank hat hier nix mit dem Ranking bzw. Rang zu tun, sondern stammt vom Namen des Entwicklers Larry Page. Das Programm bewertet das Linkprofil einer Website: je mehr hochwertige Links, desto höher der PageRank – umso höher der PageRank, desto relevanter ist die Website für ein bestimmtes Thema.

Der PageRank wird mit einem Wert zwischen 0 und 10 angegeben. Einen PageRank von 0 erhalten Seiten, die gerade erst online gingen oder gegen die Google Richtlinien verstoßen haben.

 

People-Also-Ask-Box

eine Form von Featured Snippets

Direkte Antworten werden dem User oberhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt. Immer im Frage-Antwort-Stil. Die „Nutzer-fragten-auch“-Box bietet Website-Betreibern eine tolle Möglichkeit, mit ihrem Content in den Suchtreffern ganz oben zu ranken.

Mehr Infos habe ich unter People-Also-Ask-Box & Featured Snippets – Ranking-Chancen SEO 2018 zusammengestellt.

 

Preise

für Texte, ein sensibles Thema – wenn nicht sogar ein Reizwort.

Die Frage ist: Wann ist der Preis für einen Text zu hoch & wann zu niedrig? Die Preisgestaltung hängt von deiner Erfahrung, deinem Wissen & deinem Können ab.

Besitzt du spezifische Kenntnisse und eine Fach-Ausbildung zum Beispiel in der Suchmaschinenoptimierung, dann sind deine Texte mehr Wert. Bist du lediglich Hausfrau, kannst du nicht allzu viel erwarten, denn dir fehlt es an Wissen & einer fundierten Ausbildung.

Fakt ist jedenfalls, dass du dich keinesfalls unter Wert verkaufen solltest. Wirf doch mal einen Blick auf die Texter-Gehaltstabelle vom Texterclub, an diesen Durchschnittspreisen kannst du dich gut orientieren.

 

Probetexte

können sinnvoll sein und zum Kickstart für eine langfristige Zusammenarbeit werden

Einige Auftraggeber möchten erst einen Probetext von dir anfertigen lassen, um deine Professionalität einzuschätzen. Das ist auch völlig okay.

Nicht in Ordnung ist es allerdings, wenn dein Probetext kostenlos sein soll und nicht vergütet wird. Nicht immer, aber oft kommen solche Anfragen oder Forderungen von schwarzen Schafen. Auf solche Aufträge kannst du verzichten! Biete dem Kunden lieber einen themenrelevanten Referenztext an, der bereits veröffentlicht ist. Das genügt völlig, um sich ein Bild von deinem Können zu machen.

 

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Rabatt

das Wort alleine reicht und der Kunde ist auf Droge

Aber so richtig, denn im Belohnungszentrum geht‘s jetzt ab. Dopamin wird ausgeschüttet, rauschende Glücksgefühle machen sich breit. So weit zur Perspektive des Kunden.

Und du als Anbieter? Naja, da hält sich der Jubel sicher in Grenzen. Schließlich hast du gerechnet und überlegt, wie kompliziert der Auftrag (oder der Kunde) sein wird. In der Regel wählst du einen Preis für dein Angebot, der dich über Wasser hält, ohne potentielle Kunden zu vergraulen. Und jetzt will der Kunde Rabatt – weil andere Texter günstiger sind, sein Budget knapp ist oder er den Wert von gutem Content nicht zu schätzen weiß.

Also was tun? Folgende Fragen können dir helfen:

- gefällt dir das Thema?

- ist der Kunde sympathisch & freundlich?

- kannst du auf diesen Auftrag aus finanzieller Sicht verzichten?

- sind Folge-Aufträge in Aussicht?

Wenn du Preisnachlass gewährst, dann achte darauf, dass du ihn begründen kannst. Zum Beispiel, indem du eine geringere Wortanzahl für den Rabatt vereinbarst. Oder einem Stammkunden-Rabatt zustimmst, so fühlt sich dein Kunde priveligiert.

 

Ranking

bei Google.

Bezeichnung für die Hierarchie von Suchtreffern in den Suchergebnissen. Je höher eine Website im Ranking steht, desto mehr Klicks erhält sie.

 

Ranking-Faktoren

gibt es über 200 bei Google

Die meisten davon sind ein gut geschütztes Geheimnis, damit die Suchergebnisse nicht manipuliert werden können. Die wichtigsten Ranking-Kriterien, die wir derzeit kennen, sind:

- überschaubare Navigation

- sinnvoller Aufbau

- prominente Platzierung der relevanten Infos

- kurze Ladezeit

- interne Suchfunktion

- positive UX

- hochwertiger Content

- optimierte Meta-Daten

- Mobile Friendliness

Die Google-Elfen sind jedoch stets dabei, ihre Algorithmen zu verbessern. Insofern kann es sein, dass manche der hier aufgezählten Kriterien auf kurze oder lange Sicht weniger Wertigkeit erhalten.

Das ist auch der Grund, warum gute SEO ein kontinuierlicher Prozess ist – und nicht wie viele glauben, ein einmaliger Arbeitsaufwand.

 

Redaktionelle Suchmaschinenoptimierung

wird oft mit OnPage-SEO gleichgesetzt, umfasst abe nur die Ausarbeitung von redaktionellen Inhalten fürs Internet

Im Englischen übrigens als ESEO bezeichnet für Editorial Search Engine Optimization.

Lies hier weiter: SEO Optimierung redaktioneller Inhalte

 

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Referenzen

können aus persönlichen Empfehlungen von Kunden bestehen oder sind Arbeitszeugnisse

Wobei Weiterempfehlungen die beste Methode darstellen, um Interessenten von deiner Professionalität zu überzeugen. Ohne Quatsch, es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass gute Kundenbewertungen großen Einfluss auf andere Kunden ausüben.

Frage deine früheren oder bestehenden Auftraggeber immer nach einer Bewertung. Viele machen das gerne, da sie ja von deiner Arbeit profitieren. Manche brauchen einen Anreiz, wie zum Beispiel einen kurzen, kostenlosen Text.

 

ROI

ausgeschrieben Return on Investment.

Im Online-Marketing auch als ROMI für Return on Marketing Investment oder im Suchmaschinen-Marketing als ROAS (=Return on Advertising Spendings) bekannt.

Dieser Faktor beschreibt das Verhältnis zwischen investierten Kosten & dem tatsächlichen Gewinn. Online-Marketer nutzen ihn, um die Effektivität einer Investition einzuschätzen. Zum Beispiel um den finanziellen Erfolg einer Werbekampagne zu messen.

Die Formel zur ROI lautet: Gewinn : Umsatz x Umsatz : Gesamtkapital x 100 % – vereinfacht: Umsatz – Gesamtkosten : Werbekosten

 

Schlechter Content

ist leider weit verbreitet & überall im Netz zu finden

Das Lesen wird hier regelrecht zur Qual. Du kennst das sicherlich, die besten Beispiele sind Juristensprache, Beamtendeutsch, Clickbaiting-Medien & propagandistische Texte.

An diesen Anzeichen erkennst du schlechte Texte:

- Schachtelsätze

- viele Fremdwörter & Fachausdrücke

- passive Formulierungen

- Nominalstil

- unpassende Superlative

- zu viele Negationen

- Redundanzen

 

SEA

kurz für Search Engine Advertising

Werben über Suchmaschinen hat sich heute fest im Netz etabliert. SEA ist die Spezialisierung auf Werbeanzeigen, zum Beispiel über Google AdWords, Google-Shopping & Google AdSense.

 

SEM

ausgeschrieben Search Engine Marketing

Teilgebiet des Online-Marketings, besteht aus den Disziplinen SEO & SEA.

 

SEO

steht für Englisch Search Engine Optimization (zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung)

Zählt zusammen mit SEA zur Fachdisziplin SEM. Die Suchmaschinenoptimierung hat zum Ziel, einer Website zu mehr Sichtbarkeit in den Suchtreffern zu verhelfen. In welcher Rangfolge die Seiten erscheinen, hängt von vielen Ranking-Faktoren ab. SEO versucht die bekannten Ranking-Faktoren von Google so gut wie möglich zu nutzen.

 

SEO-Texte

sind suchmaschinenoptimierte Online-Texte

Entgegen der landläufigen Meinung vieler Laien, werden gute SEO-Texte auf den Leser & seine Bedürfnisse ausgerichtet – nicht NUR auf Suchmaschinen. Vor allem deswegen, weil Google das Userverhalten ziemlich authentisch imitiert.

Antworten auf die häufigsten Fragen zu SEO-Content, findest du im SEO-FAQ.

 

SERPs

Abkürzung für Search Enginge Result Pages (=Suchmaschinen-Auflistung).

Auflistung von Websites (=Suchtreffer), die dem User nach Eingabe eines Suchbegriffs von der Suchmaschine ausgegeben werden.

 

Sichtbarkeit

in der digitalen Welt

Der Begriff beschreibt die Wahrnehmbarkeit einer Seite im Netz. In der Regel geht eine gute Position in den den Google SERPs mit einer hohen Sichtbarkeit einher. Die Seite wird demnach häufiger angeklickt als Seiten mit niedriger Sichtbarkeit – eigentlich logisch, oder?

 

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Snippet

ist ein Suchtreffer in den SERPs.

Der Seitentitel ist als blauer Link dargestellt, darunter befindet sich die sogenannte Meta-Beschreibung. Als Unterarten von Snippets gelten die Rich-Snippets, der Knowledge-Graph & Local Packs.

 

Sprechende URL

ist kein qualifizierter Gesprächspartner

Besteht eine URL aus natürlichen und lesbaren Begriffen, ist sie sprechend gestaltet.

Beispiel für nicht-sprechende URL: www.muster.de/artikel345=&%?

Beispiel für sprechende URL: www.muster.de/reiseziele

Sprechende URLs sorgen für eine gute Usability & fließen ins Ranking mit ein.

 

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Storytelling

it‘s all about emotions, baby!

Emotionsbesetze Informationen bleiben uns besser im Gedächtnis haften als reine Fakten. Daher hat sich im Marketing das Storytelling etabliert: mit Hilfe von emotionsfördernden Geschichten sollen Infos oder Produkte vermittelt werden.

 

Strukturierte Daten

helfen Suchmaschinen beim Verstehen von Websites

Mit Structured Data kannst du Google weiter Infos zu deiner Seite liefern, um diese besser einzuordnen. Daraus resultiert oft ein verbessertes Ranking und eine promintente Darstellung in den Suchergebnissen.

Wie du Rich Snippets erstellst, kannst du hier lernen: Strukturierte Daten – so nutzt du Rich-Snippets als Traffic-Manget!

 

Suchmaschine

ermöglicht die gezielte Such nach Daten im Internet

Die beliebteste Suchmaschine & Marktführer ist in Deutschland Google. Doch auch Bing & Yahoo! werden genutzt.

 

Suchvolumen

Anzahl der monatlichen Suchanfragen für ein bestimmtes Keyword

Die Zahlen sind nicht in Stein gemeißelt und sollen keine exakten Werte wiedergeben, sondern Schätzungen bieten.

 

Text-Spinning

auch Article Spinning

Automatisierte Content-Erstellung, insbesondere Texten mittels einer Spinning-Software. So sollen inhaltsähnliche und zugleich verschiedene Texter in kürzester Zeit angefertig werden. Der Begriff ist negativ geprägt, kann im E-Commerce aber sinnvoll sein.

Weitere Informationen & Tipps: Was ist Text-Spinning?

 

Themenrelevanz

einer Website

Beschreibt wie wichtig der Content für eine bestimmte Suchanfrage ist. Besitzt du eine Website über Mädchenbekleidung, sollte der Content das Thema eindeutig widerspiegeln. Die Themenrelevanz ist ein Qualitätskennzeichen für Google.

 

Title-Tag

auch Seitentitel genannt

Bildet zusammen mit der Meta-Beschreibung das anklickbare Snippet in den Suchergebnissen. Der Title gilt als Ranking-Faktor und sollte daher das Keyword enthalten, aber auch zum Klicken stimulieren.

Für genauere Infos klicke hier: Was ist der Title-Tag?

 

Traffic

nicht vor deiner Haustür, sondern auf Webseiten. Ein bildhafter Begriff für die Anzahl an Besuchern auf der Internetseite.

 

Unique Content

einzigartig & individuell

Inhalte, die nicht in gleicher Weise auf anderne Websites zu finden sind, nennt sich Unique Content. Er ist wichtig, um sich von den Mittbewerbern abzuheben (USP) & ist für Google ein Qualitätssignal.

 

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Umgekehrte Pyramide

(Invertid Pyramide) Aufbau-Prinzip für Online-Content

Im Gegensatz zur klassischen Aufteilung Einleitung, Hauptteil, Schluss, stellt die umgekehrte Pyramide alles auf den Kopf. Schließlich ist der Internetleser ein äußerst ungeduldiges Wesen, das schnell zum Punkt kommen möchte.

Die wichtigsten Infos gehören also an den Anfang des Textes, weiterführende Infos in den Mittel- oder Schlussteil. Schreibst du bespielsweise über Autos, kommen die aktuellen Fakten gleich in die Einleitung. Die Geschichte der Automobilfirma oder des Automobilbaus kannst du weiter unten im Text einbringen.

 

Usability

zu Deutsch Nutzerfreundlichkeit, ist ein Ranking-Faktor für Google

Sie gilt nämlich als Qualitätsmerkmal für Websites. Nutzerfreundlich ist deine Seite dann, wenn sie einfach zu bedienen ist & eine überschaubare, logische Navigation bereitstellt.

 

User Experience

abgekürzt UX

umfasst neben der Usability weitere Elemente wie Mobile Optimierung, Ladezeit, Unique Content, Präsentation, Design & Linkprofil. Die UX beschreibt den Gesamteindruck, den ein User von dir & deiner Website erhält: das sogenannte Nutzererlebnis.

Ein Beispiel: Dein Alleinstellungsmerkmal (USP) zählt zwar nicht nur Usability, sorgt aber dafür, dass der Interessent einen positiven Eindruck von dir erhält & lieber bei dir Texte bzw. Produkte bestellt als bei deinen Mitbewerbern. Und genau das ist die User Experience.

Tiefer ins Thema einsteigen, kannst du hier: User Experience verbessern & höher ranken

 

USP

Abkürzung für unique selling proposition oder unique selling point, ist ein Begriff aus dem Marketing und der Verkaufspsychologie

Der Begriff steht für das einzigartige Leistungsmerkmal eines Anbieters, das ihn von seinen Mitbewerbern klar unterscheidet.

Für Texter ist der USP ein Erfolgsfaktor, der unbedingt glasklar ausgearbeitet sein sollte.

 

Verneinungen

im Fachjargon Negationen genannt, wirken nicht gerade prickelnd

Sie verwirren oder erzeugen negative Gefühle beim Leser. Beides Dinge, die du als Texter vermeiden solltest. Statt also „Vergiss deinen Termin nicht“ kommt „Denk an deinen Termin“ besser an.

Das bedeutet natürlich nicht, dass du gänzlich auf Verneinungen verzichten musst. Viel mehr geht es darum, sie dosiert und wohl überlegt einzusetzen.

Beispiel für Negationen sind: nein, nicht, nie, kein, weder, noch, ohne, außer, entfernen, verhindern, leugnen, verlieren, vergessen etc.

 

Verweildauer

ist die Gesamtzeit, die ein Internetnutzer auf einer Website verbringt

Die Verweildauer kann wertvolle Hinweise darauf liefern, ob die Kunden mit dem Content der Seite zufrieden sind. Als Faustregel gilt: Desto höher die Verweildauer, umso besser die UX.

Allerdings handelt es sich hierbei wieder einmal um eine Zahl, die nicht isoliert betrachtet werden darf. Eine kurze Verweildauer ist nämlich auch dann gegeben, wenn der Suchende schnell die benötigten Infos findet.

 

 

 

White Hat SEO

die helle Seite der Macht

Beschreibt das ethisch korrekte Vorgehen in der Suchmaschinenoptimierung, bei der die Qualitätsrichtlinien eingehalten werden.

Langfristig gesehen, ist White Hat SEO die einzig richtige Methode, um sich nachhaltige Erfolge im Website-Ranking zu sichern!

 

 

 

WDF*IDF

Achtung jetzt wird’s kompliziert: Akronym aus within document frequency & inverse document frequency

Dient zur Überprüfung der Termfrequenz, um Texte auf ein bestimmtes Thema hin ganzheitlich zu optimieren.

Fixiere dich dabei nicht auf Zahlen! Es geht viel mehr darum, weitere relevante Nebenkeywords herauszufiltern und Themen-Schwerpunkte zu entdecken, die du vielleicht noch nicht auf dem Schirm hast.

Klick hier, um mehr zu erfahren: WDF*IDF-Optimierung

 

Whitpaper

ist kein leeres Blatt Papier

So werden ausgearbeitete Dokumente im Internet genannt, die zu Marketingzwecken publiziert wurden. Zum Beispiel mit dem Ziel, Neukunden zu gewinnen oder sich als Experte zu positionieren. Meist beschäftigen sich Whitpaper mit Studien oder Fallbeispielen.

 

Zielgruppe

ist das eigentliche Ziel von Marketingmaßnahmen

Bezeichnung für die Gruppe potentieller Käufer & Kunden, auf die ein Angebot zugeschnitten ist.

 

 

Fällt dir noch ein Begriff ein, den ich hier vergessen habe? Dann nur raus damit, ich bin für alle sinnvollen Vorschläge offen.


About Tamara von TAM Online-Content & Text

Ich unterstütze Unternehmen & Agenturen als SEO-Texterin für OnPage-SEO dabei, bei der Google Suche besser zu ranken und Kunden zu begeistern. Brauchst du Hilfe für deine Website, deinen Blog oder eine effektive Content-Strategie? Ich helfe dir, deinen Internet-Auftritt seo-konform und leserfreundlich zu gestalten!