SEO-Kategorietexte für Online-Shops clever nutzen

Die wichtigsten SEO-Tipps zum Thema Shop-Content bzgl. Inhalt, Platzierung & User-Intention.

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Wer kennt sie nicht?

Ellenlange Textmonster, die unter den Produkten lauern, um den Kunden mit inhaltsleeren Phrasen zu Tode zu langweilen.

Diese hirnlosen Ungetüme erblicken das Screenlicht der Welt nur für einen einzigen Zweck:

Google mit minderwertigen SEO-Kategorietexten zu locken, um ja hoch zu ranken.

Mehrwert für den User?

Fehlanzeige!

Wieso auch?

Im O-Ton vieler Marketer & Shop-Betreiber: "Die liest doch eh keiner. Ich brauche Texte nur, um gut zu ranken".

Oder um eine andere beliebte Aussage zu zitieren: "Texte mit Qualität? Die brauche ich nicht. Es geht nur um einfache, anspruchslose Kategorie- und Produkttexte."

Wowowow!

Wenn sich da viele Online-Händler mal nicht ins eigene Fleisch schneiden.

Besser kann man die Suchmaschinenoptimierung nicht fehlinterpretieren.

Aber Einbildung ist ja auch eine Bildung, nicht wahr? 😉

Der Sinn von Shop-Texten

– mehrwertig, nutzerorientiert & conversion-relevant –

Shop-Content aus der SEO-Steinzeit ist reine Zeit- & Geld-Verschwendung. Denn: Worauf kommt es Google & Kunden denn eigentlich an?

Richtig, auf die Nutzer-Intention (seeehr gut aufgepasst, bin stolz auf dich!)

Shop-Texte benötigen produktspezifischen Mehrwert für den Kunden, um zu verkaufen.

Shop-Texte benötigen produktspezifischen Mehrwert für den Kunden, um zu verkaufen.

Und was möchten Interessenten, wenn Sie auf deine Website gelangen?

Sich über deine Produkte & Angebote informieren – und im besten Fall kaufen.

Um dieses Bedürfnis zu erfüllen, musst du produktorientierten Content bereitstellen.

Auf diese Weise unterstützt du nicht nur deine Kunden in ihrer Kaufentscheidung, sondern baust auch ein Experten-Image auf, das dein Business nachhaltig prägt. >>Stichwort: Qualitätscontent

Google mag das genauso wie der Mensch hinter dem Bildschirm.

Damit machst du dich also bei beiden beliebt.

Was sind produktorientierte Texte?

Nehmen wir an, du verkaufst Schuhe.

Gelangt ein Kunde auf deine Website und begutachtet deine Produktpalette, dann bringt es wenig, ihn über die Erfindung der ersten Prototypen im altertümlichen Mesopotamien aufzuklären.

Ist zwar ganz nice, bringt ihn aber nicht weiter. Was dein schuhverliebter Kunde jetzt braucht, sind:

Produktspezifische Informationen

  • Aus welchen Materialien bestehen die angebotenen Produkte?

  • Und welches Material eignet sich für welche Zwecke?

  • Wie ist die Passform der Schuhe?

  • Worauf ist bei der Auswahl der Passform zu achten?

  • Wie wurde der Schuh hergestellt?

  • Womit und wie sollte man sie pflegen?

Du musst (sic!) dir immer die Frage stellen, welche Such-Absicht deine einzelnen Webpages abdecken sollen.

Will heißen:

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Nur weil dir das Keyword "Geschichte der Schuhe" von einem KW-Tool ausgespuckt wird und ein hohes Suchvolumen hat, brauchst du es noch lange nicht im Kategorie-Text anzuwenden.

Es macht nämlich schlichtweg keinen Sinn.

Und Sinnlosigkeit ist doof – Nein, sogar viel mehr:

Sie ist riskant für das Ranking deines Webshops!

Und das ist dann wirklich übelst doof.

(Mehr dazu erkläre ich dir weiter unten im Text)

Wie immer, überhaupt und überall kommt es auf den Einzelfall an, inwiefern:

  • welches Keyword zu deiner Seite passt (Nutzer-Intention)

  • sich das Keyword aus strategischer Sicht für dich eignet (Wettbewerb)

Ergänze E-Commerce-Texte mit

conversionstarkem Content

Neben relevanten Infos zum Produkt kannst du ergänzenden Content bereitstellen, um dem Nutzer echten Mehrwert zu bieten.

Denn auch der wirkt sich unmittelbar auf deine Conversion-Rate aus.

Beispiele dafür sind:

  • Präsentation der neuesten/beliebtesten Produkte

  • eine Auswahl an passendem Zubehör (Pflegeprodukte, Ersatzteile etc.)

  • Erfahrungsberichte

  • "andere Kunden kauften auch..."

  • Verlinkungen zu anderen, relevanten Kategorien

  • Link zu weiterführenden, nützlichen Inhalten (extern oder intern)


Die beste Position von Shop-Content

Wo möchten Google & User deine Kategorietexte sehen?

Es ist gängige Praxis in Online-Shops, den Content unter den Produkten zu platzieren. Schließlich geht's hier ums Verkaufen und nicht ums Informieren.

Irgendwie paradox, hier glaubt man plötzlich auf die User-Intention eingehen zu müssen.

Naja, wie war das mit der Einbildung...? 😆

Tatsächlich spielt es für die Suchmaschine keine Rolle, ob du deinen hochwertigen Verkaufstext oben einstellst oder unterhalb der Produkte.

Das bestätigte Google-Guru John Mueller im Juni 2018:

"Wenn es hilfreicher Content ist, dann werden wir ihn auch als solches behandeln, egal wo er auf der Webseite zu finden ist."

Googles John Mueller über hilfreichen Shop-Content auf Twitter: Klick aufs Bild, um zum Original-Tweet zu gelangen!

Googles John Mueller über hilfreichen Shop-Content auf Twitter: Klick aufs Bild, um zum Original-Tweet zu gelangen!

In einer neueren Aussage vom Februar 2019 sagte John allerdings:

“a big chunk of text under the product listings…I don’t consider this good Usability since users need to scroll all the way down to read this”

Text unter den Produkten ist also ein Kennzeichen für eine schlechte Usability.

Stattdessen empfiehlt er:

“when you have that listing of products, make sure that there’s some information on that on those listings that we can understand what this page is about”

Er spricht also von produktspezifischen Informationen, die Google klipp und klar zeigen, worauf es auf der betreffenden Seite geht.

Zur Vollständigkeit kannst du dir das Webmaster-Hangout dazu ansehen:

Mobile First:

die Content-Position als Ranking-Faktor

Bei mobilen Endgeräten verhält sich das Ganze wieder anders.

Hab’s ja schon erwähnt, die Sache mit den Einzelfällen…

Garry Illyes von Google gab im Februar 2018 an, dass die Content-Position in der mobilen Ansicht sehr wohl eine Rolle fürs Ranking spiele.

Endlos-Scrolling-Websites schneiden meist schlechter bei den Conversions ab.

Endlos-Scrolling-Websites schneiden meist schlechter bei den Conversions ab.

Insbesondere bei "Infinite Scrolling"-Seiten.

Das sind Endlos-Scroll-Seiten, bei denen die aufgezeigte Produktliste beim runterscrollen automatisch erweitert wird. Denn trotz aller Vorteile ist das Endlos-Scrollen nicht benutzerfreundlich.

  1. Weil die Seite sehr sehr lange und unübersichtlich wird

  2. Weil der relevante Content ständig verdrängt und wahrscheinlich nie vom User gesichtet wird.

Tatsächlich fällt die Conversion-Rate deutlich geringer aus als bei paginierten Seiten.

Gnädigerweise hat Google auch hierzu einen Leitfaden veröffentlicht, damit du deinen Kunden nur das Beste Surf-Erlebnis bietest: Infinite scroll search-friendly recommendations

Akut-Tipp: Irrelevanten Content vom Shop in den Blog verschieben

SEO-Kategorietexte sind offtopic, wenn sie dem Inhalt einer Kategorie nicht gerecht werden, weil sie zu viele Infos enthalten bzw. Irrelevante Infos wie "die Geschichte hinter xyz" liefern.

Aber dieser Shop-Content lässt sich trotzdem sinnvoll nutzen – insofern er einen Mehrwert bietet und einen Evergreen darstellt.

In Form eines Blog-Textes können solche Inhalte eine Menge her machen:

  • als Link für eine conversionstarke Ergänzung

  • als eigenständige Traffic-Quelle

  • als Sichtbarkeitsbooster

  • als natürlicher Backlink-Generator

Und keine Sorge, was die Frequenz des Publizierens betrifft.

Du brauchst dir nicht jede Woche den Kopf zermartern, was du nun für zeitlose Blog-Themen veröffentlichen kannst.

Jedenfalls nicht, wenn's nach Google geht:

Original-Tweet: “Eine Website ist keine Maschine, die Content aus sich herauspumpt”

Original-Tweet: “Eine Website ist keine Maschine, die Content aus sich herauspumpt”

Google & Kategorie-Texte:

So steigerst du die Relevanz deines Online-Shops

Google ist ein passionierter Text-Gourmet und möchte keinen Buchstaben-Müll futtern. Und deine Kunden sowieso nicht!

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Im Grunde ist es sogar noch schlimmer als (bis vor Kurzem noch) gedacht.

Denn die Suchmaschine tendiert dazu, umfangreiche Texte auf Kategorie-Seiten als Keyword-Stuffing zu betrachten.

Im Webmaster-Hangout vom 22. Februar (siehe YouTube-Video oben) rät Müller sogar eingehend von dieser Praxis ab.

Wenn du schlau bist…

– und davon gehe ich mal ganz stark aus, weil du diesen Blogpost liest –

…dann machst du es anders, um Google die richtigen Signale zu geben.

TOP SEO-Tipps für Deinen Shop-Content

  1. Füge einen kurzen, informativen Text im oberen Seitenbereich ein

  2. Integriere zusätzliche Infos direkt in den Produktlisten

    (= Angaben zu den einzelnen Produkten)

  3. Nutze ALT-TAGs für Bilder

  4. Verwende den Platz im unteren Seitenbereich für conversion-orientierte Texte (wie oben beschrieben)


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Hey, ich bin Tamara von LÖWEN-Text

Meine offizielle Mission ist es, das WWW von miesen Bösewichtern wie sterbenslangweiligen Inhalten & greisligen Websites zu befreien. Und natürlich Kaffee als bayerisches Nationalgetränk zu etablieren! 😉

Ganz nebenbei mache ich auch OnPage-SEO und schreibe SEO-Texte in redaktioneller Qualität!