Google-Ranking mit 6 Qualitätsmerkmalen verbessern

Alle sprechen immer von hochwertigen Inhalten & guten Websites.

Doch was bedeutet „great content“ denn eigentlich? Eine praktische Orientierung bieten die offiziellen Qualitätsrichtlinien von Google für seine Quality-Rater: das sind Leute, die eine Website in den Suchtreffern manuell bewerten.

Lies hier, was die wichtigsten Qualitätsmerkmale für Websites sind & warum diese Kriterien dein Google-Ranking verbessern!

Was sind Quality-Rater & was tun sie?

Google ist bekanntlich eine Suchmaschine und analysiert Websites nach bestimmten Kriterien mit Hilfe von Algorithmen.

Daneben beschäftigt der Suchgigant aber auch Menschen. Lebendige Menschen mit 2 Armen, 2 Beinen und 2 Augen! Sie haben den Auftrag, Internetseiten nach bestimmten Kennzeichen zu bewerten. Mit Ihrem Verstand!

Und nach den Kriterien, die der Google Quality Guidelines (offizielles Update) vorgibt.

Diese Google-Mitarbeiter werden meist als Quality-Rater bezeichnet. Der Konzern selbst spricht mittlerweile von Such-Evaluatoren (Search Evaluators).

Sie beurteilen Suchergebnisse in einer Testumgebung: dabei wird ein Algorithmus-Update geprüft und mit der aktuellen Version gegenübergestellt. Ein Such-Evaluator kontrolliert dann, ob die neue Version zu besseren Suchergebnissen führt als die ältere.

 Die Quality-Rater von Google sind eine Art Special Force für Qualitätssicherung

Die Quality-Rater von Google sind eine Art Special Force für Qualitätssicherung

Und wann kommt das Google SWAT-Team zum Einsatz?

Wissen wir leider nicht genau. Wahrscheinlich werden sie bei Suchanfragen eingeschaltet, die ein hohes Suchvolumen aufweisen und zu Branchen gehören, in denen viel Geld fließt. Sicher sein, kannst du dir aber nie.

Dass die Quality-Rater einen direkten Einfluss aufs Google-Ranking haben, ist jedoch ein Mythos.

Das wäre nicht praktikabel bei den Abermilliarden von Suchanfragen & Seiten, die täglich neu erscheinen.

Allerdings verarbeitet die Suchmaschine die manuellen Bewertungen ihrer Mitarbeiter, um die eigenen Algorithmen zu verbessern.

Die Quality-Rater-Faktoren dürften sich daher auf kurz oder lang im Website-Ranking widerspiegeln (Stichwort: Machine Learning).

Aktualisierung der Quality-Guidelines im Juni 2018

Google gewährt seit 2014 vollen Einblick in seine Qualitätsrichtlinien. Zuletzt wurden sie im Juni 2018 aktualisiert. Mit einigen vielversprechenden Änderungen fürs Nutzererlebnis (User Experience):

künftig steht der Nutzen einer Website stärker im Fokus. Darüber hinaus spielt das Image von Website & Autor eine maßgebliche Rolle.

Damit du das 164-Seiten-Monster nicht selbst stemmen musst, findest du hier die wichtigsten

Screenshot der Quality-Rater-Guidelines von Google

Qualitätsmerkmale im Überblick:

  • Zweck der Website (Beneficial Purpose)

  • Vertrauenswürdigkeit & Autorität einer Website zum Thema

  • Qualität & Umfang des Contents (Main Content)

  • Infos über den Website-Betreiber & Autor

  • Image von Website & Urheber des Inhalts (Online-Reputation)

Deine 6 Stellschrauben für ein besseres Google-Ranking

Vieles davon ist eigentlich schon bekannt, anderes gerät verstärkt in den Fokus.

Mit der folgenden Liste erhältst du nicht nur einen Einblick über die wichtigsten Aspekte der Quality-Guidelines, sondern auch praktische Tipps, wie du deine Seite nach diesen Qualitätsmerkmalen optimieren kannst.

1. Nutzwert einer Website (Beneficial Purpose)

Ist deine Seite hilfreich & nützlich für User? Zugegeben, der Zweck einer Website lässt sich auf vielfältige Art und Weise definieren. Im Rahmen der Qualitätsrichtlinien müssen die Quality-Rater einschätzen, warum eine Website erstellt wurde.

Ziel ist es, seriöse Webseiten von Spam & Betrügern zu unterscheiden.

Keine leichte Aufgabe. Vor allem fragt sich, wann die Inhalte einer Website als nützlich gelten? Wie nett, dass der Suchgigant Beispiele zum besseren Verständnis vorgibt.

Demnach sollten Webseiten mit echtem Nutzwert:

 Websites sollten einen nützlichen Zweck erfüllen

Websites sollten einen nützlichen Zweck erfüllen

- über ein bestimmtes Thema informieren

- soziale & persönliche Infos bereitstellen

- Content (Text, Bild, Video, Grafik) teilen

- unterhaltsam sein

- Produkte & Dienstleistungen anbieten

- Nutzern die Möglichkeit bieten, sich untereinander auszutauschen (Kommentare, Communitys etc.)

Die Kriterien zeigen deutlich, dass nicht nur Blogs, Ratgeber-Portale & Foren als hilfreich eingestuft werden, sondern auch Online-Shops oder Tool-Anbieter.

So verweist Google in seinem Leitfaden auf folgende Beispiele für Websites mit nützlichem Zweck:

  • Shopping-Seiten, die über Produkte informieren oder diese verkaufen

  • News-Seiten, die über aktuelle und wichtige Geschehnisse berichten

  • Video-Portale, die niedliche Katzen-Videos veröffentlichen

  • Währungsrechner, mit dem sich Währungen umrechnen lassen

Praxis-Tipp:

So schaffst du echten Nutzwert...

Ziel deiner Website sollte es sein, die Bedürfnisse & Probleme deiner Zielgruppe zu kennen. Denn nur dadurch kannst du nützlichen Content produzieren.

Einen Nutzwert besitzen deine Inhalte dann, wenn sie in der Lebenswelt der User verankert sind, Lösungen anbieten & korrekte Informationen bereitstellen.

  • Betreibst du einen Beauty-Blog? Dann liefern Schmink-Tutorials, Frisuren-Tipps & dergleichen einen Mehrwert für deine Leser.

  • Besitzt du einen Online-Shop für Elektro-Artikel? Veröffentliche Kauf-Ratgeber & Hintergrund-Infos über Hersteller und Produkte.

  • Dienstleistungsunternehmen dürfen sich wiederum an Branchen-Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen der Firma, Ratgeber und Tests versuchen.

2. Expertise, Autorität & Vertrauenswürdigkeit (E-A-T)

 Bestandteil von Qualitätscontent ist die Fachexpertise des Autors

Bestandteil von Qualitätscontent ist die Fachexpertise des Autors

Neu sind Googles Anmerkungen zum E-A-T-Faktor: Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness – übersetzt: Fachwissen, Autorität & Vertrauenswürdigkeit bzw. Glaubwürdigkeit.

Auf diese Weise will die Suchmaschine minderwertige Inhalte, Fake News & Verschwörungstheorien in Zukunft besser herausfiltern lernen.

Die Such-Evaluatoren werden dazu angehalten, nicht nur die Inhalte selbst zu bewerten, sondern vor allem den Autor. Expertenkenntnisse, Image & Erfahrung des Verfassers fließen ab jetzt in die Bewertung des Contents verstärkt mit ein.

Ein besonderes Augenmerk widmet Google dabei „Your Money or Your Life“-Seiten (YMYL). Das sind Internetseiten, deren Themen auf Stimmung, Gesundheit& finanzielle Sicherheit von Usern einwirken könnten. Darunter fallen zum Beispiel:

  • Finanz-Portale, die Ratgeber & Informationen zu Finanz- und Versicherungsthemen veröffentlichen

  • Fitnessportale, die Ratgeber veröffentlichen & Produkte bewerben

  • Gesundheitsseiten, die über Gesundheit & Ernärung beraten & informieren

  • Rechtsportale, die juristische Themen aufarbeiten

  • Online-Shops, die Produkte verkaufen

  • Websites zu Politik- und Regierungsthemen

Praxis-Tipp:

So beweist du Fachkenntnisse & gewinnst Vertrauen...

Entscheide dich für Themen, von denen du wirklich Ahnung hast. Der Leser merkt schnell, wenn deine Inhalte nur an der Oberfläche kratzen.

Das gilt besonders für YMYL-Seiten, denn nur als Spezialist kannst du dich in diesem Bereich gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Deine Erfahrung musst du aber auch irgendwie präsentieren können.

Nutze daher unbedingt eine Über-mich-Seite, um Interessenten von deinem Können zu überzeugen. Ebenso wecken Referenzen, Veröffentlichungen, Auszeichnungen, Arbeitsproben, Titel, Service-Angebote und dergleichen mehr das Vertrauen in dich & dein Know-how.

 Wie hochwertig ist dein Content?

Wie hochwertig ist dein Content?

3. Qualität & Umfang des Main Contents

In Bezug auf den Hauptinhalt wird immer nur eine einzige Webpage bzw. URL unter die Lupe genommen. Zu deinem Main Content zählen Texte, Bilder, Videos, Rechner, Spiele & Grafiken auf der Seite.

Gaaaaanz wichtig: Auch der Seitentitel (Title-TAG) und die Headline (Hauptüberschrift) sind teil des Hauptinhalts, da sie dem Nutzer bei der Entscheidung helfen, ob er deine Website anklickt.

Der Qualität des Main Contents ist für Google das allerwichtigste Bewertungskriterium. Doch was macht hochwertige Inhalte aus?

Naja, sie müssen den Usern einen Mehrwert liefern. So sollte der Content von Online-Shops derart aufgebaut sein, dass der Kunde schnell das gesuchte Produkt findet und es einfach erwerben kann. Ein News-Portal muss dagegen vollständige & verständliche Inhalte bereitstellen usw.

Praxis-Tipp:

So sicherst du Qualität für deine Hauptinhalte...

Es lässt sich nicht oft genug betonen, wie wichtig Qualitätscontent für Websites ist.

Völlig egal, ob Blogger, Unternehmer, Händler oder Selbständiger – ohne hochwertige Inhalte kommst du im WWW nicht weit.

Was bedeutet inhaltliche Qualität?

Zum einen Nutzwert, zum anderen eine übersichtliche Gestaltung, zielgruppengerechte Sprache, Themenrelevanz, verständlicher Schreibstil und fundierte Abhandlung des Themas (holistischer Content).

Wie umfangreich der Hauptinhalt zu sein hat, hängt davon ab, wie viele Infos zum Thema nötig sind, um einen Nutzen daraus zu ziehen. Handelt es sich um einen Themenbereich, der breit aufgestellt ist und über den es viele Infos gibt? Dann ist es nur natürlich, dass du hier tiefer ins Sujet eintauchen musst und einen umfangreichen Artikel bereitstellst. Geht es eher um etwas Alltägliches, reichen auch kurze Texte, die das Wesentliche erfassen.

Praxis-Tipp:

So umfangreich sollte dein Main Content sein...

SEOs predigen schon die ganze Zeit, dass Webseiten holistischen Content veröffentlichen sollten, um erfolgreich zu sein.

Das sind Inhalte, die ein Thema lang und umfangreich behandeln. Und weil sie so viel Input bieten, sind sie auch sehr beliebt.

Die Quality-Guidelines zeigen jedoch, dass lange Texte nicht immer besser sind.

Es gilt: so viele Infos wie nötig! Versuche also dein Thema immer hilfreich und umfassend abzuhandeln, wenn deine Keyword-Wahl diese Erwartung weckt.

Texte künstlich aufzublasen bringt nichts. Überflüssiges, Redundanzen & sinnfreies Geplapper wirkt auf die meisten Nutzer nämlich abschreckend.

 Halte deine Werbung dezent, ansonsten bezahlst du mit einer schlechten User Experience & Usability!

Halte deine Werbung dezent, ansonsten bezahlst du mit einer schlechten User Experience & Usability!

4. Minimale Werbung & Ergänzende Inhalte

Google differenziert Inhalte nach Main Content, Ergänzender Content (Supplementary Content) & Werbung.

Letzteres ist der Suchmaschine ein Dorn im Auge, wenn sie im Übermaß betrieben wird. Ist der Hauptzweck einer Seite reine Reklame, folgt eine negative Bewertung.

Natürlich kannst du trotzdem auf deiner Website Werbung schalten. Achte jedoch beim Platzieren der Werbebanner darauf, dass sie den Nutzwert & die Bedienung deiner Seite nicht beeinträchtigen.

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Praxis-Tipp:

So integrierst du Werbung passend…

Werbung, die stört & ablenkt, sehen Google & Nutzer überhaupt nicht gern.

Achte daher darauf, dass die Werbeanzeigen zum Thema deiner Website passen.

Schreibst du beispielsweise über DIY-Geschenkideen und bewirbst Kühlschränke auf deiner Seite, kommt das nicht gut rüber.

In Deutschland ist es Pflicht, bezahlte Inhalte entsprechend zu kennzeichnen. Damit nimmt es auch Google ganz genau. Sorge also dafür, dass deine Besucher die Werbemaßnahmen auf deiner Seite klar als solche erkennen.

Wohlgemerkt: Im Text auf eine andere Seite zu verlinken ist keine Werbung. Auch nicht, wenn du freiwillig über eine Firma oder ein Produkt berichtest. Nur bezahlte Werbung muss mit einem entsprchenden Vermerk versehen sein!

Überdurchschnittlich gute Bewertungen erhalten auch Websites mit Supplementary Content. Verständlich, schließlich ist es nur hilfreich, weiterführende Infos zum Thema bereitzustellen. Das kann in Form von internen Verlinkungen geschehen, aber auch mit Links auf externe Seiten.

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Praxis-Tipp:

So sorgst du für sinnvollen Ergänzungscontent…

Du darfst dich ruhig an den Webseiten von erfolgreichen Shops, Blogs & Unternehmen orientieren:

meist finden sich unterhalb der Beiträge sprechende Links zu ergänzenden Inhalten.

Hast du zum Beispiel einen Ratgeber zum Thema „Bürostühle kaufen“ verfasst und schon einen Beitrag wie „Die wichtigsten Merkmale von modernen Bürostühlen“ geschrieben, kannst du unter dem Artikel auf den älteren Text verweisen.

 Transparenz ist ein wichtiger Faktor im Internet

Transparenz ist ein wichtiger Faktor im Internet

5. Infos über den Website-Betreiber & Autor

Transparenz ist überall ein großes Thema. Besonders im Internet, wo wir nicht von Angesicht zu Angesicht kommunizieren.

Erleichtere Besuchern den Zugriff auf Infos über deine Website und dich als Autor.

Mit Zugriff meine ich, dass die Infos leicht zu finden sind.

Stellt sich die Frage, wie viele Infos es braucht, um Glaubwürdigkeit zu erlangen?

Google differenziert auch hier nach dem Website-Typ. Während YMYL-Seiten allerlei Infos über Zahlungsmodalitäten, Versand & vollständige Adressen benötigen, reicht bei anderen eine E-Mail-Adresse bereits aus.

Zusammengefasst, solltest du folgende Punkte berücksichtigen:

- Infos über den Website-Betreiber

- Infos über den Autor des Main Contents

- Angaben zum Kundenservice

- Infos zu Zahlung, Retoure & Versand bei Online-Shops

Ein Wort nur zur Nennung der Urheberschaft:

Wird kein Autor angegeben, gilt der Website-Betreiber bzw. das Unternehmen als Verfasser. Gerade bei redaktionellen News-Artikeln & Blog-Beiträgen macht die Autornennung jedoch Sinn: ihre Fachexpertise erhöht nämlich die Glaubwürdigkeit deiner Seite!

Praxis-Tipp:

So stellst du relevante Infos über dich bereit...

Die Veröffentlichung dieser Daten solltest du nicht als notwendiges Übel betrachten, sondern als ein vertrauensbildendes Element.

Vertrauenswürdig erscheinst du schließlich nur, wenn du dich gegenüber deinen Besuchern offen & ehrlich zeigst.

Eine Über-mich-Seite ist quasi Pflicht. Deine Leser oder Kunden möchten schließlich erfahren, mit wem sie es zu tun haben.

Generell sollten Infos über Website & Seiten-Betreiber schnell zu finden sein. Versuche daher, alle Fragen bereits im Vorfeld auf der Über-mich-Seite oder einer FAQ-Seite zu beantworten.

Zur Transparenz gehört auch ein Impressum.

Das bedeutet jetzt natürlich nicht, dass du dein gesamtes Privatleben offenlegen musst. Der Leser interessiert sich für deine Expertise & Einstellung. Und genau das solltest du beschreiben, persönlich und authentisch – ohne zu viel Privates von dir preiszugeben.

Nebenbei hat das Ganze noch einen wunderbaren Effekt: Auf diese Weise erhöhst du nämlich die Verweildauer auf deiner Website & leistest einen wertvollen Beitrag zur Kundenbindung.

Wieder positive Signale für Google – yessss!

 Positive Bewertungen von Dritten sorgen für ein gutes Image!

Positive Bewertungen von Dritten sorgen für ein gutes Image!

6. Online-Reputaton von Website & Autor

Wie lässt sich das Image von Seiten & Autoren am besten messen?

Ganz klar, durch Kunden-Bewertungen, Expertenaussagen & andere vertrauenswürdige Infos von Dritten.

Insbesondere Online-Shops sehen sich in diesem Zusammenhang vor ein großes Problem gestellt: denn Fake Reviews müssen von authentischen Kundenerfahrungen unterschieden werden. Finden sich nur wenige Bewertungen, betrachten die Quality-Rater negatives & positives Feedback skeptisch.

Zudem wird ihnen vorgeschrieben, nach unabhängigen & glaubwürdigen Quellen zu suchen, die von Menschen bzw. Experten verfasst wurden.

Zureichende Quellen sind zum Beispiel:

- Qype

- Amazon

- Google Shopping

- Auszeichnungen & Empfehlungen von Fachgesellschaften (Bsp. TÜV)

- Wikipedia

Über Kleinunternehmen & lokale Anbieter findet sich nicht immer eine externe Reputationsquelle. An sich ist das noch kein negatives Merkmal. Auch einzelne schlechte Bewertungen führen nicht automatisch zu einer negativen Beurteilung seitens der Such-Evaluatoren.

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Praxis-Tipp:

So sorgst du für ein gutes Image im Web…

Als Online-Händler & Dienstleistunsunternehmen solltest du unbedingt deine Bewertungen & deinen Ruf im Blick haben.

Reagiere rechtzeitig und angemessen auf Kundenbeschwerden, dann sollte eigentlich nix schief gehen.

Das gilt auch für die Sozialen Medien.

Apropos Social Signals: Blogger können hier jede Menge positives Feedback einheimsen, indem sie fleißig interagieren, kommentieren & kommunizieren.

Natürlich macht es sich auch gut, wenn andere Influencer & Blogger (mit Autorität) auf deine Seite verlinken.

Die Quality-Rating-Skala – 5 Stufen

All die aufgelisteten Qualitätskriterien werden letztlich in einer Endnote zusammengefasst. Der Vollständigkeit halber liste ich sie hier für dich auf:

quality-rating-scala.png

Highest Quality (höchste Qualität)

Websites dieser Stufe erfüllen die höchsten Qualitätsmerkmale in Perfektion.

Merkmale:

  • höchste Ansprüche

  • professioneller Content auf allen genutzten Kanälen

  • anerkannte Expertise

High Quality (hohe Qualität)

Hier gelten im Grunde die gleichen Merkmale wie oben, nur ist der Maßstab einen Tick niedriger.

Kennzeichen:

  • hoher E-A-T-Faktor

  • ausreichende Menge an Qualitätscontent

  • genügend Infos über Website-Betreiber & ggf. Kundenservice

  • gute Reputation der ganzen Website

Medium Quality (mittelmäßige Qualität)

Tun ihren Zweck, haben aber wenig Mehrwert. Oder anders ausgedrückt: Die Seite ist durchmischt mit guten und schlechten Eigenschaften.

Low Quality (niedrige Qualität)

Sind nutzlos und wirken nicht professionell. Es muss nur einer, der folgenden Punkte gegeben sein, und die Seite könnte eine negative Bewertunge erhalten:

  • schlechter E-A-T-Faktor

  • wenig Expertise

  • Content mit wenig Qualität

  • störende Werbung, welche die Bedienbarkeit (Usability) erschwert

  • negative Reputation

Lowest Quality (sehr niedrige Qualität)

Die ganze üble Sorte. Diese Webpräsenzen sind darauf aus, dem User Schaden zuzufügen oder ihn um sein Geld zu betrügen. Einen Nutzwert für den Besucher gibt es gar nicht.

Charakteristika für schlechte Websiten sind:

  • vollkommene Zweckfreiheit

  • bewusst täuschend

  • schädlich

  • sehr schlechte Inhalte

  • kein Main Content

  • sehr schlechtes Image

  • Verstöße gegen die Webmaster-Guidelines

  • null Fachkenntnisse

  • kein Ergänzender Content

  • kaum Infos über Website & Autor

  • keine oder nicht überzeugende Elemente zur Vertrauensbildung

  • Werbung, die als Hauptinhalt getarnt ist

  • Scam (Betrugsmaschen, die an Geld wollen)

  • Forderung nach persönlichen Infos ohne hinlänglichen Grund

  • dubiose Downloads

  • Phishing-Content

  • substanzlose Verschwörungstheorien

  • gehakte Webpräsenzen

  • Kommentare & Forenposts, die für ein Produkt oder Angebot werben

 Qualität bildet das Fundament erfolgreicher Internetseiten

Qualität bildet das Fundament erfolgreicher Internetseiten

Qualitätscontent bleibt der unangefochtene King im Internet!

Sicher, viele der genannten Qualitätsmerkmale sind uns nicht neu.

Allerdings beruhen viele SEO-Maßnahmen auf Interpretationen – zugegeben, sehr logische & meist richtige Auslegungen.

Trotzdem ist es immer gut, von Google selbst zu hören, worauf es ankommt.

Interessant ist vor allem, welche Anforderungen der Suchgigant selbst an Suchergebnisse stellt und wohin der Weg führt:

eindeutig in Richtung Nutzeroptimierung oder philosophisch bezeichnet “zum Menschen”.

Die inhaltliche Qualität von Websites ist jedoch nur ein Faktor von vielen. Daneben spielen natürlich andere Aspekte wie zum Beispiel Social Signals, Backlinks, Ladezeit, interne Verlinkung usw. eine Rolle beim Google-Ranking.

Dennoch ist Content immer noch King!

Mit den dargestellten Kriterien legst du also das notwendige Fundament für eine gute Positionierung in den Suchergebnissen.


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About Tamara von Löwen-Text

Ich unterstütze Unternehmen & Agenturen als SEO-Texterin für OnPage-SEO dabei, bei der Google Suche besser zu ranken und Kunden zu begeistern. Brauchst du Hilfe für deine Website, deinen Blog oder eine effektive Content-Strategie? Ich helfe dir, deinen Internet-Auftritt seo-konform und leserfreundlich zu gestalten!