Bilder-SEO: mit diesen 7 SEO-Tipps verbesserst du dein SEO-Ranking

Bilder-SEO: Tipps & Tricks

Bilder-SEO spielt in den SEO Trends 2018 wieder eine tragende Rolle – wie auch schon im letzten Jahr. Kein Wunder, schließlich nehmen wir Informationen rund um unsere Umwelt in erster Linie visuell wahr.

Visuelle Inhalte sind daher ein starker Traffic-Faktor für deine Website. Denn Bilder und Fotos machen deine Artikel optisch greifbar, indem sie dein Produkt zeigen oder deine Informationen sinnlich erweitern. Außerdem helfen Grafiken deinen Lesern dabei, Inhalte besser und schneller zu verstehen.

Und warum jetzt Bilder-SEO? Genügt es nicht, einfach hübsche Fotos und Diagramme in den Text einzufügen und die Sache hat sich? Viele denken so – und verschenken dadurch wertvolle Chancen, mehr Nutzer auf sich aufmerksam zu machen.

Sind deine Bilder nämlich für die Google-Bildersuche optimiert, können sie dort ranken und den User direkt auf deine Homepage weiterleiten. Doch wie stellst du es an, dass deine Images dort eine gute Platzierung bekommen?

Wie bei der klassischen Suchmaschinenoptimierung für Texte, gibt es auch in der SEO-Optimierung für Bilder einiges zu beachten!

 

Die Google-Bildersuche – ein Traffic-Magnet

Nutzer googeln nach Bildern aus den unterschiedlichsten Gründen. Sie suchen nach Screenshots, recherchieren nach Personen oder Kunstwerken, wollen ein Produkt sehen, stöbern nach visuellen Markern für ihre Beiträge und und und.

Früher wurden die Suchergebnisse in der Bildersuche als iFrame angezeigt. Heute sieht das anders aus:

Wie du siehst, sind insgesamt 4 Links in diesem Suchtreffer integriert, die alle auf die zugehörige Website verweisen:

So sieht das Ergebnis einer Google Bildersuche aus

- im Bild selbst

- im Titel (Title-Tag)

- in der URL darunter

- und der Button „Besuchen“ (Visit Page)

Nicht schlecht, oder? Das ver-4-facht die Möglichkeiten für Nutzer, direkt auf deine Seite zu gelangen.

 

Wie funktioniert die Bildersuche bei Google?

 2 Fliegen mit einem Streich! - doppelte Ranking-Chancen mit Bilder-SEO

2 Fliegen mit einem Streich! - doppelte Ranking-Chancen mit Bilder-SEO

Google arbeitet in seiner Bildersuche mit anderen Algorithmen als in der herkömmlichen Suche. Hier spielen klassische Ranking-Faktoren wie Page-Speed, Themen-Relevanz und Linkprofil keine Rolle.

So gibt es für die Suche nach Bildern sogar einen eigenen Google-Bot mit dem sprechenden Namen „Googlebot image 1.0“. Desto häufiger du Images und Grafiken auf deiner Website veröffentlichst, desto öfter wird dieser spezielle Crawler deine Seite aufsuchen.

Nebenbei crawlt auch der normale Google-Bot deine textlichen und visuellen Inhalte.

Mit Bilder-SEO nutzt du also gleich doppelten Möglichkeiten, um besser in den SERPs zu ranken.

 

7 SEO-Tipps für ein optimales SEO-Ranking in der Bildersuche

Okay, andere Algorithmen, andere Prinzipien für die Optimierung. Doch jetzt mal in medias res: Auf welche Rankingfaktoren musst du achten, damit du deine Bilder richtig optimierst und davon profitierst?

 

1. Die Dateigröße

Die Ladezeit deines Bildes sollte so kurz wie nur möglich sein. Optimal ist es, wenn deine Datei eine Größe von 100 KB nicht überschreitet. Übrigens ist die Bildgröße etwas anderes. Dateien kannst du komprimieren, ohne dass die Bildauflösung an Qualität verliert. Zum Beispiel mit Hilfe von Programmen wie Gimp.

 

2. Das Dateiformat

PNG oder JPG oder GIF? Im Grunde egal. Allerdings bieten dir png‘s den Vorteil, dass sie sich meist schneller laden lassen.

 

 Achte auf einen sprechenden und aussagekräftigen Dateinamen

Achte auf einen sprechenden und aussagekräftigen Dateinamen

3. Der Dateiname

Wenn du ein Bild aus dem Internet herunterlädst, erscheinen sie unter deinen Downloads meist als Dateien mit kryptischen Namen wie „js93733C“. Mit so einer Bezeichnung können weder wir noch der Google-Bot etwas anfangen. Darum ist es ganz ganz wichtig, dass du dein Keyword im Dateinamen unterbringst. Benennst du das Bild mit einem längeren Namen wie zum Beispiel „Was ist Dateiname?“, solltest du Trenn- oder Unterstriche nutzen. Etwa so: „was-ist-dateiname“.

 

4. Die Bildgröße

Hochwertige und hochauflösende Bilder sind ein Muss! Sind deine Images nämlich unscharf oder körnig, macht das einen stümperhaften und nachlässigen Eindruck.

Achte darauf, dass deine Bildgröße an einer Kante mindestens 300 Pixel beträgt. Als Maximalgröße gilt ein Pixel-Verhältnis von 1280 x 960. Besonders große Bilder solltest du außerdem auf das Querformat 4:3 skalieren, damit sie in der Bildersuche nicht abgeschnitten werden.

 

Die Bild-Attribute gibt es nicht umsonst - nutze den Platz für dein Keywording!

5. Die Bildattribute

Und jetzt kommen wieder die Tags ins Spiel, die Meta-Daten für Bilder.

Der ALT-Tag ist wichtig, um dem User Zusatzinformationen zu geben und Screenreadern für Blinde das vorlesen zu ermöglichen. Im ALT-Tag sollte kurz und knapp beschreiben sein, was im Bild zu sehen ist oder was es bedeutet. Hau hier auch dein Keyword rein

Die Bild-Unterschrift hilft vor allem dem normalen Google-Bot den Inhalt des Bildes auszulesen und ihn thematisch einzuordnen. Nehmen wir an, du schreibst über Kinder und gibst Gesundheitstipps: dann sollte unter deinem Bild nicht stehen „lachende Kinder“, das ist viel zu banal, hat keinen Mehrwert und beinhaltet kein Keyword. Besser wäre eine BU wie „Mit den folgenden Tipps bleibt Ihr Kind gesund und munter“.

In manchen CMS lässt sich auch eine Description fürs Bild einfügen, in der du weitere wichtig Infos unterbringen kannst.

 

6. Der Raum rund um das Bild

Wir wissen es nicht genau, aber höchstwahrscheinlich nutzt Google auch den Text in direkter Umgebung des Bildes, um den Bildinhalt noch besser einzuordnen. Dein Bild darf also nicht irgendwo in deinem Artikel auftauchen, sondern sollte in der relevanten Passage deines Textes zu finden sein.

 

 Mache es deinen Lesern leicht, deine Bilder im Netz zu teilen

Mache es deinen Lesern leicht, deine Bilder im Netz zu teilen

7. Das Bilder-Sharing

User-Signals sind sogar bei der Google-Bildersuche von tragender Bedeutung. Wie irgendwie überall im Netz halt.

Bettet ein anderer User dein Bild in seinen Beitrag ein oder verbreitet es anders weiter, zeugt das von Beliebtheit und Relevanz. Das gleiche gilt übrigens für kopierte Bilder.

Je mehr Klicks also, desto besser dein Ranking.


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